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Puja – als westlichen Ritual für den Kontakt mit der geistigen Welt

 

Ich will nun nicht ein klassischen Puja-Ritual mit Dir machen, aber ich will Dich einmal anregen, etwas rituelles in Dein Leben einzuladen.

Es ist einfach an der Zeit, wieder unsere eigenen Kultur aufleben zu lassen. Wir waren einst ein Volk voller Bräuche und Riten, wir wussten der Kraft der Rituale und zelebrierten den eigenen Wert des Lebens mit Ritualen, ähnlich anderer Kulturen, wie z. B. ein Hindu weiß, dass die Durchführung eines Hindu-Puja-Rituals eine wunderbare Möglichkeit ist, die direkte Kommunikation mit dem Göttlichen zu erfahren, so war es auch in unseren keltischen Wurzeln Brauch. Und diese Wurzeln will ich hier ansprechen.

Wenn es Dein Wunsch ist die spirituelle Verbindung mit dem Göttlichen zu aktivieren, dann kann dieses Ritual Dich dabei ein wenig unterstützen. Bei eine Ritual mit der göttlichen Verbindung geht es unter darum in Andacht unsere Grenzen zu überwinden. Wir können dies mit Gebeten, bestimmten Bildern und Gegenständen aus der Natur verbinden. Der Hindu und ich glaube auch ich und Du, die vielleicht sich hier zu diesem Ritual gezogen fühlen, machen es, um eine intensivere Verbindung zum Göttlichen zu finden. Wir wollen damit einen „heiligen“ Rahmen schaffen um die Zeit mit den spirituellen Geistführen in einer heiligen Gemeinschaft zu genießen und einander ein wenig näher zu kommen.

Also um unsere direkte Kommunikation zur geistigen Welt zu fördern. Indem wir als grenzenlose Wesen auch so handeln können, wäre es doch einmal ganz wunderbar, wenn Du etwas aus einer anderen Kultur mit Deiner spirituellen Arbeit verbindest.

Wenn Du dieses Ritual ausführen willst, dann plane etwas Zeit dafür ein, denn ein Puja, im klassischen Sinne umfasst 14-16 Schritte. Einige davon sind die Reinigung, der Gesang, Gebete oder Lesungen von heiligen Schriften, das Reichen von Gaben und Räucherungen.

Für unser heiliges Ritual benötigen wir einen Platz für den Altar. Überlege Dir, was Du auf Deinem Platz geben willst, welchen geistigen Kommunikator willst Du erreichen? Was ist das von Dir gewünschte Gesprächsthema?

Also bereite diesen Platz nun passend vor, so dass Du diesen Platz auch gerne ansiehst, Dich dort wohlfühlst.

Hier eine kleine Auswahl an Dingen, die Du für dieses Ritual benötigst:

  1. Altarplatz mit mind. einer Kerze
  2. zwei Sitzplätze
  3. ein Glöckchen
  4. eine kleine Bade-Schüssel mit Wasser
  5. ein ätherische Öl (z.B. Weihrauch)
  6. ein Handtuch
  7. eine Decke
  8. eine rosa und ein hellblaue Wolle oder Geschenkband
  9. ein ätherisches Öl in einer Sprühflasche verdünnt
  10. eine zweite Kerze am Altar
  11. eine Scheibe Brot oder ein Brötchen und 2 kleine Teller
  12. eine kleine Schüssel mit Körnern oder Vogelfutter oder Blumensamen
  13. eventuell eine meditative Musik

 

Vor diesem Platz bereite zwei Sitzmöglichkeiten, eine für Dich und eine für den Kommunikator aus der geistigen Welt. Schau auch hier, dass Dein Gast und auch Du Dich auf Augenhöhe begegnen können und gut und bequem sitzen.

Nun bereitest Du etwas vor, was du später in Mutter Natur ausbreiten kannst. Vielleicht ein paar Sonnenblumenkerne oder ein paar Nüsse. Etwas, das eine Art Opfergabe darstellt, diese platzierst Du bitte rechts von Deinem Altar. Wenn Du auf Deinem Altar eine Kerze hast, dann ist es jetzt an der Zeit diese zu entzünden. Während Du das machst, beginnst Du Dich ganz und gar auf Dich zu konzentrieren, atme ganz bewusst und beginne Dich vom alltäglichen Stress zu lösen. Freue Dich auf Dein Ritual und den Augenblick, denn Du Dir damit schenken wirst. Wenn die Kerze angezündet ist, dann verneige Dich vor Deinem Altar und lasse die Glocke einmal erklingen als Zeichen, dass die Schwingung nun den heiligen Raum eröffnet. Wenn Du willst, dann bitte nun um den Besuch aus der geistigen Ebenen, also sprich eine Einladung aus.

Lass Dich nun auf Deinem Sitz nieder und warte einen Augenblick. Sehr schön ist, wenn Du ein Dankbarkeits-Mantra vor Dich hin summen kannst, denn das wird die geistige Welt als eine ganz persönliche Schwingung wahr nehmen und dann bleibe in der Energie und fühle Dich ein.

Es gibt einen Augenblick, da ändert sich etwas. Es kann ein Luftzug sein, es kann ein Eindruck in Dir sein, es kann ein Geräusch in Deiner Umgebung sein. Achte auf alles und sei es noch so eine Kleinigkeit.

Dein geistiger Gast ist angekommen:

Und nun biete ihm oder ihr den Stuhl Dir gegenüber an. Mit einer kleinen Verneigung kannst Du den Gast willkommen heißen. Dann gehe auf die Knie und nimm die Wasserschüssel, gib ein oder zwei Tropen des heiligen Öles hinein und beginne ein kleines Gebet zu sprechen, während Du Deine Hände in die Wasserschüssel eintauchst und die imaginäre Fußwaschung Deines Gastes vornimmst. Sei dabei ganz im Moment und ganz und gar im Dienen für den geistigen Gast.

Dann trocknest Du die Füße und Deine Hände mit dem Handtuch, dass Du dann ordentlich zusammenfaltest und mit der Schüssel beiseite stellst.

Nun beginnst Du mit der Sprühflasche die Aura des geistigen Gastes zu besprühen und dann Deine eigenen.

Bleibe einen Augenblick in dieser Verbindenden Energie.

Entzünde jetzt das zweite Licht am Altar und bedanke Dich für das Lichtwesen, das gerade zu Besuch ist und das damit verbunden Vertrauen der geistigen Welt.

Nun beginne eine „heilige Schnur“ zu legen, indem Du einmal eine Schnur von dem geistigen Wesen zu Dir in rosa legst und umgekehrt und dann das gleiche noch einmal in hellblau.

Du kannst diese heilige Verbindung nun auch noch mit Blütenblättern oder ähnlichen verschönern. Oder vielleicht mit etwas, warum Du diesen Kontakt aufrecht halten willst.

Nun ist es an der Zeit das Brot zu segnen, bitte das geistige Wesen mit Dir zusammen das Brot zu segnen und dann brich das Brot, eine Hälfte legst Du zu dem geistigen Wesen auf den Teller und die Andere zu Dir.

Nun stellst Du als Gabe die Schüssel mit den Körnern zwischen Dir und dem geistigen Wesen zu den Schnüren.

Es ist nun an der Zeit in Dich zu gehen und entweder in der Stille den Kontakt auszuweiten und Dich auf ein Gespräch mit dem geistigen Wesen einzulassen oder eine mediative Musik einzulegen und ganz und gar in Dich zu kehren um Antworten zu erhalten.

Wenn Du merkst, dass die Energie sich langsam zurückzieht, oder Du keine Antworten bekommst, oder die Fragen gar vergessen hast, dann ist vielleicht der Zeitpunkt sich zu verabschieden bei dem geistigen Wesen.

Stehe auf und umrunde den Stuhl Deines Gastes, bleibe hinter dem Stuhl stehen und bedanke Dich indem Du Dich verneigst und dann lass das geistige Wesen wieder gehen.

Dann erlösche die Kerzen und durchtrenne die Schnüre.

Nimm das Wasser und die Körner, oder das Vogelfutter und gib es Mutter Natur zum Danke.

Bleibe einen Augenblick bei diesem Danken.

Das Ritual ist nun abgeschlossen.

Mit ein wenig Übung schaffst Du einen direkten Weg zur spirituellen Einheit mit diesem Ritual, das es Dir ermöglicht, ein erstaunliches Gefühl der Nähe zu erfahren, das Deine Verbindung mit dem Göttlichen verstärkt. Zu welcher Tageszeit Du dieses Ritual machst, ist unwesentliche, denn wenn Du wirklich beabsichtigst, Deine spirituellen Führer in Dein Zuhause und Dein Herz einzuladen, spielt die Tageszeit keine Rolle.

Du möchtest mehr über das traditionelle Puja wissen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Puja_(Hinduismus)

 

Oder Du hast noch mehr Lust auf rituelle Arbeit, dann komme doch in das Webinar, das am 16.10.20 starten wird:

https://www.body-soul-centrum.de/shop/seelenchronik-1-seelenvertraege-loesen

Auch als Aufzeichnung nachdem das Webinar schon gestartet hat, ist es für alle, die gerne mit Ritualen arbeiten ein wunderbares Werkzeug für Deine spirituelle Arbeit und den persönlichen Wachstum.

Mehr Infos im Body-Soul-Shop unter:

seelenchronik mit Monika Baumgarth

 

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